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Abi '91


Das Gedicht von Herrn Lubberger

Vor OLTMANNS KOCHHEIM sitzen FRANCK und frei
KOLLMANN, BIEMANN und SCHIEMANN, diese drei.
KÜHL perlt die HUXOLrebe in dem Glas:
Man blickt ins REULAND, redet dies und das.
Oma und OPASCHOWSKI sind spazieren,
so kann man ganz in Ruhe diskutieren.

„Seh ich dies HUSTEDT, dieses BALLERSTEDTchen,
kein richt’ger KNELLER, KAHL an durften Mädchen;
zwar ein beträchtlicher DOMS, der ist vorhanden,
doch kann solch PFROMMER STUCK bei mir nicht landen,
Sieh dich doch einmal um, du MEINCKE Güte,
ein Leben hier kommt gar nicht in die Tüte.
Mit jaeger, müller, schaefer, kröger, richter,
mit TROMMER, FISCHER, KRÜGER, dem Gelichter,
SOL INS KIno ich trotten, Runden drehen
Am ROSEBROCK und HASENPUSCH, soll gehen
zweimal die Wochen auf den STUKENBERG,
brav BEHN vor BEHN, als rechter HITSCHERzwerg?
Ich wäre zwar immer lieber ROTH als tot,
doch DET JEMEIER SCHLEUSSt mir zu mein SCHOTT!“

„Hol bloß mal LUCHT, nicht MEHR, MANN, klingst ja böse,
ich RATHJE dir, mach eine weiter REHSE,
nach BERSSENBRÜGGE, in den schönen HARTZ,
fahr nach MURZIN, nach LINDENAU, such Quarz
in ROTTECK-Egern, SPARR dir weitren HARM,
in diesem MILJES wird dein Herz nie warm,
DIEZ, MANN, ist einfach deine Sache nicht.
Ich bin dagegen eher KÜHL und schlicht,
un wat din BUHL is, is min Nachtigall.
Ich ZIEHE gern hinab ins SANDERtal,
wo FLIETHER, PALM, MEYROSE leiblich blühen,
da leib’ ich UHLICH dann, HAACK ab die Mühen,
seh’ TEUBERT, FINCK und SPERBER mit Vergnügen
vom hohen BLOCK des FALKENBERGes fliegen.
Da denk’ ich an die schöne TIEDE, MANN,
wenn ich MARIE GUS endlich freien kann.
Die LIEB IG sehr, daß ihrs’s nur alle wisst
Selbst wenn SIE BERT zuweilen heimlich küsst.
Komm’ ich HINTZu, bring’ ich sie schon auf TRAPP,
und Bert, der DAMMERT dann meist schnellstens ab.
Wenn wir in unsrer HochzeitsGUTSCHE stehn,
habt ihr WOL NY was Schöneres gesehn.“

„Hör’ ich dich so, kommt mir der kalte Graus!
Ich TOEBE mich jetzt ermal richtig aus.
Sonst ist der AUST, der Traum vom wahren Leben,
NIE, MANN, wirst du’s dir später mal vergeben,
aus AlbernHEIT, MANN, nie getobt zu haben;
SCHÜR; MANN dein Feuer, SCHÜTT aus deine Gaben!
Sei mal ein HERR; MANN, KLEMMER auf der Nase,
sei MAITRE de plaisir, kein banger Hase!
Dies Leben ist ein KEMPF, mein GUNDER MANN,
ein GNAUCK um Auge und ein Zahn um Zahn!
Und fegt mir auch GRÜNHAGEL ums Gesicht,
in eine SchlapPE SCHIKe ich mich nicht!
Ein BRAUNERT WULFF im ZIEGENBALG bin ich,
ein großer DIEHL wär’ Seligkeit für mich !“

„Du DünnBRETTSCHNEIDER, SchicksalsSTRICKER du,
mit Jippie YI rennst du auf’s Unglück zu,
stürzt wie die FLEMMINGe in die BREDEEK,
und unter Zittern, BEAVEN sackst du weg.
Ich bin kein NÄGLER zu dem eignen Sarg,
du bist ein MARR, du sPIEHLst mir viel zu arg.
Ich will dir ja dein Glück nicht MADERig machen,
doch nerven mich ALLMELING solche Sachen,
Ich möchte auf ne LANGE Reise gehen,
mit meinem BrUDER RICHARD LAGOS sehen;
ich möchte KLATT nach TAKEUCHI reisen
und dort MARUHNen, OLIVEIRA speisen
mit recht viel ZIMD (ARSen muß nicht hinein!),
auf Fahrt genüßlich SCHWEGLERn find’ ich fein.
Ich fahr’ auch gerne DEMB- und BRYSINSKI,
mein KÖNNECKE stell’ ich unter’n Scheffel nie.“

„Und deine HÜTT, MANN, hier im AHNFELDT, was
machst du mit der? Ich bitt’ dich, sag mir das!“

„Die kann gern dieser OHDE JAEHNER kriegen;
als Mieter würd’ mir HUGO JESCHKE liegen,
auch OTTO PETERS, STEFFEN LOESER können
die Hacken nach de Häuschen sich rennen.
Zwar NINTZELklein, doch sei’s dir angeboten.
Hast du genügend LEHM ANN deinen Pfoten,
dann schichtest STEINICKE du zum HARDEGE PLOCK,
füllst den Kamin mit RÜSTERholz, schön trock.
Doch eins: KOZ, IAN, nie in die WÄRNCKE Glut:
Die SEVERLOH erLOSCH, das war nicht gut!“

„Da hör’ ich VÖLKELs Stimme aus dir klingen,
du WIPPERMANN, dir wachsen schon noch Schwingen.
Ich wachs’ an WERTH, URBAN wird mein Benehmen,
vor KOHOUTEK brauch’ ich mich nicht zu schämen.
Ein WEBER war mein Vater, WÜLLENWEBER,
ich bin an Kraft ein SAMSON, bin ein Streber,
BURMESTER will ich werden dieser Stadt,
dem HARTING steh’ ich vor, ich schaffe Rat,
dass Kain und ABELE sich nicht länger töten,
kein HASECKER durch Hunde ist in Nöten,
der Dieb dem SchmuckJEGLITZA widersteht
(hat er Bedarf, so BORCH ERS sich, wenn’s geht),
der Trinker geb’ sich einen RUCKDESCHEL,
vom BODROZIC erheb’ sich jeder schnell,
und dann erwEHL ER Seine Existenz,
dann herrscht ABRIEL, ERlebt er seinen Lenz!
Wenn ScHAM ER ob dem Schlendrian empfindet,
wenn SaMIEL KEine Freude an ihm findet,
wenn meine Umwelt ist von HEUCKlern rein,
quartier’ ich mich im MariTIM, MANN, ein!“

Und ich, erleichtert, leg’ sie hin, die Feder:
Einhundertsechsundfünfzig Namen, jeder
Der Abiturienten, sind verwendet,
so dass dies Opus fast vollendet endet,
denn einer fehlt, die Scham ist ungestillt:
Gesucht wird eine Nische für RÖMHILD!
Doch ich versprech’s: Das kommt nicht wieder vor!
Ich danke für Ihr wohlgeneigtes Ohr.